Start - Karate - 18. Internationaler Odenwald-Cup: Erfahrung ist ein langer Weg…
18. Internationaler Odenwald-Cup: Erfahrung ist ein langer Weg… PDF Drucken
Karate
Montag, den 13. Dezember 2010 um 21:22 Uhr

… der für vier Kämpfer des Karate-Club Shotokan am Samstag, den 11.12. in Mörlenbach in Hessen so richtig begann. Unter insgesamt 671 gemeldeten Starts machten vor allem die Trainingsjacken des Bundes- und der Landeskader Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz Eindruck auf die Westernhäuser Neulinge auf der Turnierbühne. Nichts desto trotz bereiteten sich Yvette Gramlich, Carina Müller, Martin Ostertag und Nicolai Stockert zusammen mit ihrem Betreuer Andreas Kämmer auf die zu bestreitenden Duelle vor, beobachteten die Gegner und sprachen Taktiken durch.

Den Anfang machte Yvette Gramlich in der Disziplin Kata – dem Vorführen Jahrhunderte alter Formen, bei der die Korrektheit des Ablaufs sowie der Ausdruck und die Dynamik entscheidend sind – mit ihrem Paradestück Bassai Dai („Erstürmen der Festung“). In der KO-Runde entschieden sich  jedoch trotz Yvettes sehr guter Performance die drei Punktrichter für ihre übermächtige Gegnerin.

In der Disziplin Kumite – dem Freikampf – trat Martin Ostertag an und konnte den ersten Kampf in ein Unentschieden retten und kam weiter. Dabei half ihm besonders ein schön ausgeführter Tritt zum Kopf seines Gegners. In der zweiten Runde unterlag er allerdings knapp einem Gegner, dem einige Turniererfahrung durch Ruhe und Abgeklärtheit ins Gesicht geschrieben stand.

Nicolai Stockert ging in die KO-Runde seiner Disziplin Kata, bei der er mit seiner anspruchsvollen Kata Kanku Dai („In den Himmel schauen“) zwar eine sehr gute Leistung erreichte, jedoch gegen einen wahren Könner seines Fachs ausschied.

Zeitgleich kämpften dann Nicolai und Carina Müller in der Freikampf-Disziplin auf zwei der insgesamt fünf Kampfflächen. Während Carina ohne Nervosität und taktisch sicher gegen eine Landesmeisterin kämpfte, ihr ein Unentschieden abrang und nur aufgrund einer Verwarnung wegen Härte die nächste Runde verpasste („In Weschternhause wird au net wege ner seichte Berührung rumgememmt, sondern en Punkt gebbe!“), hatte Nicolai einen ebenbürtigen Gegner zu bewältigen und verlor leider mit viel Pech und einem Punkt Rückstand.

Alles in allem waren die Kämpfer sowie ihr Betreuer nach dem Turnier Feuer und Flamme. Der Einstieg auf diesem Cup war vielleicht zu hoch gewählt, aber ihnen ist klar, dass nur Turniererfahrung sie weiterbringen wird. Keiner nimmt seine Niederlagen krumm, sondern versteht sie als Ansporn für die Zukunft und ist sich klar, dass man am Anfang einstecken muss. Der Betreuer Andreas Kämmer freut sich über die wachsende Motivation: „Sie haben Blut geleckt und sind aufgestachelt, haben ihre Grenzen kennen gelernt, darüber hinaus aber auch gesehen, was für Möglichkeiten sie haben. Wir werden jetzt die Videos auswerten. Die Lernkurve ist groß!“ und lachend setzt er hinzu: „Zum Glück feuert die Mannschaft mich nicht gleich… oder?“ sprichts, und geht in Kampfhaltung.

Bild oben, von links: Nicolai Stockert (Kata und Kumite), Martin Ostertag (Kumite), Yvette Gramlich (Kata), Andreas Kämmer (Betreuer), Carina Müller (Kumite)

 

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